“Heutzutage, in unser harten und kalten Welt, in der die Angst vor dem Arbeitsmarkt junge Menschen zu in die warmen Arme des Universitätslebens treibt, ist ein Jahr im Ausland fast schon obligatorisches Beiwerk. Nebenbei bietet es natürlich auch noch eine Menge persönliche Erfahrungswerte, die man in einer immer globaleren Welt benötigt. Man denke da nur an die Sprachkennisse und den kulturellen Austausch…”
Dieses fingierte Zitat könnte – wenn vielleicht auch ein wenig anders formuliert – in jeder Werbebroschüre für Auslandsaufenthalte stehen. In ihm sind alle Gründe aufgeführt, die mich bewogen haben für zwei Semester (vom August 2008 bis zum Juni 2009) von der Millionenstadt Berlin ins beschauliche Linköping umzusiedeln. Englisch verbessern, Schwedisch lernen, eine neue Kultur und neue Menschen kennen zu lernen und Erfahrungen sammeln, wie man selbst in einer so fremden Umgebung zurecht kommt.
Warum es nun gerade Schweden sein musste ist eigentlich eine viel zu lange Geschichte um sie hier zu erzählen. Aber die beiden Sprachen (Englisch als Unisprache und Schwedisch als nicht allzu schwierig zu erlernende germanische Sprache) und die nordische Kultur, die mir als gebürtiger Hannoveraner doch eher liegt als dieses sonnengetränkte, ewig fröhliche südeuropäische Gemüt, habe ihren Teil dazu beigetragen.
Die 100.000 Einwohnerstadt Linköping hat das liebe ERASMUS-Programm für mich ausgesucht. Denn meine Uni, die TU Berlin pflegt im Fachbereich Geschichte eine Partnerschaft mit der Linköpings Universitet (LiU). Wahrscheinlich weil beide auf diesem Gebiet eher Amateure sind. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich vielleicht einmal in meinem Blog, in dem ich versuche euch wöchentlich auf den neusten Stand meiner Kennisse über das Leben in Schweden zu halten, berichten werde. Aber ihr werden es ja selbst lesen.
Viel Spaß dabei euer Phillip bzw. Wombat

Lieber Phillip,
ich möchte dir ganz herzlich nachträglich zu deinem Geburtstag gratulieren.
Hast du ein bisschen gefeiert?
Ich war am 21. und 22. 2 . 09 mit Claudia in Quedlinburg. Wir konnten dich leider nicht anrufen, weil wir deine Tekefonnummer nicht dabei hatten.
Ich hoffe es geht dir gut. Bist du bald mal wieder in Hannover?
Lass dich umarmen. Viele liebe Grüße sendet dir deine Tante Ursula